Das Rätsel der Materie

Im grenzenlosen Ozean des Alls,
wo Galaxien wie Lichter schweben.
Was sie tragen, was sie formen,
bleibt ein Geheimnis, kaum zu greifen.

Sichtbare Materie –
Was wir sehen – die Sterne, die Planeten,
die glühenden Wolken aus Gas und Staub –
sie alle, so prachtvoll und reich,
sind doch nur ein flüchtiger Schimmer,
ein Bruchstück der Wirklichkeit.
Nur fünf Prozent, so lehrt die Forschung,
gehören zur sichtbaren Welt.

Und selbst diese Materie, die greifbar scheint,
besteht aus einer Leere, die kaum vorstellbar ist.
Atome, die Bausteine allen Seins,
sind nahezu leer.

Dunkle Materie –
Doch was ist der Rest?
Die Dunkle Materie,
unsichtbar und still,
hüllt Galaxien in ihre geheimnisvolle Umarmung.
Sie wirkt, doch zeigt sich nicht,
ihre Natur bleibt ein Rätsel.
27 Prozent des Universums gehören ihr,
doch wir tappen im Dunkeln,
ihr Antlitz bleibt verborgen.

Dunkle Energie –
Und noch größer das Geheimnis
der Dunklen Energie,
die mit sanfter Gewalt
das All immer weiter auseinanderzieht.
68 Prozent der kosmischen Bilanz,
ein unsichtbarer Strom,
dessen Ursprung jenseits unserer Gedanken liegt.

Antimaterie –
Und dann die Antimaterie,
Spiegelbild der sichtbaren Welt,
geboren im Urknall,
doch fast gänzlich verschwunden.
Ein Gegenstück zum Sein,
das unsere Existenz ausbalancieren sollte,
doch warum bleibt sie fern?

So steht der Mensch, ein Kind des Sternenstaubs, vor einem Kosmos aus Leere und Mysterien.
Was wir greifen, was wir messen,
ist kaum mehr als ein Tropfen
im unergründlichen kosmischen Meer.

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