Zwischen den Gipfeln der Berge der Anderwelt liegt ein verborgenes Tal, wo das Lachen umherwandert, das wir hätten lachen sollen, doch nie fanden. Dieses Lachen bleibt bewahrt, bereit, die Schatten der Traurigkeit aus unseren Herzen zu vertreiben.
In den tiefen Wäldern der Anderwelt ruht ein See, der mit den Tränen gefüllt ist, die wir hätten weinen sollen, doch nie geweint haben. Dort wartet jede ungeweinte Träne, um uns zu erlösen und die Bitterkeit in uns zu besänftigen.
Auf einem endlosen Feld im Herzen der Anderwelt wächst die Liebe, die wir hätten verschenken sollen, doch nie wagten. Jede nicht verschenkte Liebe blüht dort weiter, um eines Tages unsere verschlossenen Herzen zu öffnen.
Unter den Himmeln der Anderwelt steht ein Haus, das die Gedanken birgt, die wir hätten denken sollen, doch sie vergingen ungedacht. Diese Gedanken warten dort, um uns Einsicht und Klarheit zu schenken.
Am weiten Firmament der Anderwelt leuchten die Worte, die wir hätten sprechen sollen, doch sie blieben ungesagt. Diese Worte sind dort niedergeschrieben, bereit, den Pfad zur Verständigung und zum Verstehen zu ebnen.
Tief verborgen in der Anderwelt liegt ein Buch, das unsere unvollendeten Taten bewahrt – jene, die wir hätten tun sollen, doch nie vollbrachten. Jede ungetane Tat wartet dort, bereit, unsere Schuld zu lösen und uns den Weg zur Befreiung zu weisen.
Die Anderwelt ist ein Ort der Verheißung, ein Hort der Möglichkeiten, die noch immer auf uns warten. In ihrem geheimnisvollen Licht liegt nicht nur das Vergangene, sondern die Hoffnung auf das, was noch kommen kann.

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