Quantenphysik: Der göttliche Beobachter

Das Gedankenexperiment „Wigners Freund“ zeigt, dass die Realität in der Quantenphysik erst durch Beobachtung festgelegt wird. Übertragen auf das Universum stellt sich die Frage:

Wer „beobachtet“ das Universum, damit es existiert?

Einige Denker ziehen daraus die Idee eines „göttlichen Beobachters“. Dieser Beobachter könnte das gesamte Universum „sehen“ und es dadurch von einem unbestimmten Zustand in eine reale Existenz bringen. Ohne diesen Beobachter, so die Vorstellung, könnte das Universum in einem Überlagerungszustand aus vielen Möglichkeiten verharren – ohne feste Realität.

Die Idee des göttlichen Beobachters verbindet Quantenphysik mit Philosophie und Glauben: Vielleicht braucht das Universum eine bewusste Instanz, um „zu sein“. Das Gedankenexperiment regt dazu an, über die Grenzen der Wissenschaft und die Ursprünge der Existenz nachzudenken.

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