Stell dir vor, ein gigantischer Stern stirbt und fällt in sich zusammen, als würde ein riesiges Gebäude plötzlich zu einem Staubkorn schrumpfen. Dieses Staubkorn ist so dicht und schwer, dass es alles um sich herum verschluckt – sogar das Licht. Genau das ist ein schwarzes Loch: ein unsichtbarer „Schlund“ im Weltall.
Man kann es nicht sehen, weil Licht darin gefangen bleibt. Aber die Umgebung eines schwarzen Lochs ist spektakulär: Sterne werden spiralförmig hineingezogen, Gas beginnt zu leuchten wie glühende Fäden, und manchmal schleudert es sogar Lichtbündel ins All. Ein schwarzes Loch ist wie ein Staubsauger im Weltraum – aber einer, der nie satt wird und alles verschlingt, was zu nah kommt.

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