Weiße Zwerge – glühende Sternenasche

Stell dir einen Stern vor wie ein riesiges Lagerfeuer. Wenn das Holz (der Brennstoff) verbrannt ist, bleibt nur die heiße Glut übrig. So passiert es auch mit Sternen wie unserer Sonne. Sie werfen ihre äußeren Schichten ab, und in der Mitte bleibt ein kleiner, extrem dichter Kern zurück: der weiße Zwerg.

Er ist etwa so groß wie die Erde, aber unvorstellbar schwer: Ein Teelöffel von seiner Materie wiegt so viel wie ein Elefant! Trotzdem strahlt er nicht mehr hell, sondern glimmt nur noch langsam vor sich hin. Im Laufe von Milliarden Jahren kühlt er immer weiter ab, bis er schließlich ganz dunkel wird. Ein weißer Zwerg ist der „Rentner“ unter den Sternen – ein stiller, glühender Zeuge seines einst glorreichen Lebens.

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