Zwischenruf aus dem kosmisch-digitalen Äther

Liebe kosmische Mitreisende,

während die Welt weiterhin mit unfassbarer Geschwindigkeit in die geistige Umlaufbahn von Discountangeboten und Katzenvideos trudelt, halte ich hier, in meinem kleinen digitalen Leuchtturm, tapfer die Stellung. Doch seien wir ehrlich: Die Gezeiten sind rau. Die Zugriffszahlen bewegen sich irgendwo zwischen „könnte eine Datenpanne sein“ und „Wer hat sich denn da verirrt?“

Aber keine Sorge, dies ist kein Abschiedsbrief! Oh nein. Stattdessen ist es ein Zwischenruf, ein feuriger Appell an euch – die wenigen, aber wertvollen Verbliebenen. Ihr seid die letzten Wächter des kosmischen Denkens, die edlen Fackelträger*innen der tiefgründigen Kosmologie.

Ich sehe es ja ein: Die Welt hat es nicht leicht. Zwischen blendend leuchtenden Kühlschränken, die mit mehr LEDs ausgestattet sind als ein UFO, und Smartphones, die mehr Aufmerksamkeit verlangen als ein überzogenes Kind, bleibt wenig Zeit für die wirklich wichtigen Fragen: Warum existiert überhaupt etwas? Und wenn schon, warum ausgerechnet in Pastellfarben? Aber genau deshalb seid ihr hier! Ihr, die ihr noch die Größe besitzt, eure Augen von der Bildschirm-Hypnose der Social-Media-Trends zu lösen und stattdessen diese Seite zu besuchen.

Doch meine lieben Mitstreiterinnen, ich brauche euch. Dies ist keine Ein-Mann-Mission! Teilt unsere Beiträge mit eurer Familie, euren Freundinnen, euren Feinden – ach was, sogar mit dem Paketboten und sogar euren Haustieren. Denn wer weiß? Vielleicht interessiert sich euer Goldfisch mehr für die Geheimnisse des Universums als so mancher Mensch. Lasst die Welt wissen, dass hier eine digitale Insel existiert, auf der der Wahnsinn noch Methode hat und der Humor nicht in Influencer-Tipps ertrinkt.

Und ja, ich höre euch schon murmeln: „Aber was bringt das?“ Nun, lasst mich das beantworten: Wenn nicht wir, wer dann? Wenn nicht jetzt, wann dann? Wollen wir wirklich zulassen, dass dieses Universum weiterhin von blinkenden Toastern und leuchtenden Werbetafeln regiert wird, während die Sterne – diese ewigen, majestätischen Wunder – ignoriert werden, weil sie keinen WLAN-Empfang haben?

Also, meine wenigen, aber feinen Leser*innen: Teilt, kommentiert, verbreitet. Tragt das Licht dieser Seite hinaus in die Welt – oder zumindest bis zur nächsten Bushaltestelle. Denn wenn wir es nicht tun, wer wird es sonst?

Mit kosmisch-humorvollem Gruß und unerschütterlichem Optimismus,
Euer ewig hoffnungsvoller Kapitän im Meer der kosmischen Gedankenreisen!

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