Advent bedeutet „Ankunft“ – die Ankunft Jesu. Früher warteten die Menschen darauf, dass der Himmel die Erde berührt, dass Hoffnung und Frieden kommen. Heute scheint dieses Warten vielen fremd geworden zu sein. Doch die Sehnsucht ist geblieben. Nur hat sie vielleicht ihr Ziel gewechselt.
Denn wir warten immer noch. Nicht mehr auf Engel, sondern auf Zeichen aus dem Universum. Auf Außerirdische, die irgendwo dort draußen existieren könnten. Wir blicken zu den Sternen und fragen uns: Sind wir allein? Und wenn nicht – was würde ihre Ankunft für uns bedeuten?
Die Hoffnung auf außerirdisches Leben wirkt wie eine moderne Form der alten Sehnsucht: die Erwartung, dass etwas Größeres kommt, etwas, das unsere Welt verändert. Vielleicht suchen wir in den Aliens das, was früher der Himmel war – einen Kontakt zu etwas Fremdem, das uns zeigt, dass es mehr gibt als das, was wir sehen und kennen.
So blicken wir im Advent nicht nur zurück auf die Geburt im Stall, sondern auch nach vorn, hinaus ins Universum. Egal, ob die Antwort im Sternenhimmel oder in einer alten Geschichte liegt: Die Sehnsucht nach Ankunft erinnert uns daran, dass wir immer hoffen – auf etwas, das unser Leben berührt und verwandelt.

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